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                         Auf diesem Blog greife ich immer wieder bestimmte Themen auf und schreibe euch sowohl fachliches als auch meine eigene Meinung dazu. 

                                                                     Ich schreibe euch immer explizit dazu, ob der Beitrag fakten- oder meinungsbasiert ist. 

                                                                                                                                 Hab Spaß beim Lesen.

 

 

 

Weihnachten

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber für mich ist sowohl die Adventszeit als auch die Weihnachtszeit eine sehr magische Zeit. 

Als ich selbst ein Kind war, war es eine tristlose Zeit. In unserer Familie war es üblich, dass am 1. Advent schon der Weihnachtsbaum stand, es wurden keine Plätzchen gebacken, keine Geschichten am Abend gemeinsam auf der Couch erzählt oder vorgelesen. Kein gemeinsames Singen, oder Weihnachtslieder. Am heiligen Abend sind meine Geschwister und ich wie immer sehr früh aufgestanden und unsere Geschenke lagen bereits unterm Weihnachtsbaum. Wir packten aus, spielten und dann war alles wie immer. Ein ganz normaler Tag eben. Spätestens zwischen den Jahren flog der wieder abgeschmückte Tannenbaum zum Fenster raus und das war´s mit den festlichen Tagen. 

Früh wurde ich selbst Mama einer besonderen Tochter und danach noch von einer weiteren Tochter und von vier Söhnen. Seit meine Tochter das erste Mal in meinen Armen lag, wollte ich es richtig machen. Was das bedeuten könnte, war mir damals vor über 24 Jahren nicht wirklich klar. Heute dafür umso mehr.

Die Adventszeit ist bei uns zu Hause mit einem Zauber belegt. Jedes Kind hatte in frühen Kindheitsjahren einen eigenen Adventskalender, heute dürfen die Kinder das selbst entscheiden, bekommen aber selbstverständlich alle einen, wenn sie einen wünschen.

Wir haben immer gemeinsam unser Haus geschmückt, mit Lichterketten, Aufhängern, Strohsternen. Wir haben mit den Kindern gebastelt, gemalt. Wir haben zusammen gesungen und Plätzchen gebacken. Und das machen wir auch heute noch so. Mir persönlich ist es wahnsinnig wichtig, genau wie meinem Mann. Wir brauchen diese Ruhe in der Adventszeit, ein bisschen Entschleunigung in diesem immer so stressigen und vollen Alltag. 

Als unser Kinder noch klein waren, haben mein Mann und ich am 23. Dezember gemeinsam in der Nacht den Weihnachtsbaum geschmückt und alles vorbereitet. 

Unsere Kinder sind inzwischen groß, der Jüngste ist in ein paar Wochen schon 14. Natürlich ist das mit dem Glauben an das Christkind etwas in die Ferne gerückt. Allerdings gibt es Traditionen, die wir nach wie vor in unsere Adventszeit und in unser Weihnachtsfest einfließen lassen. 

Ein paar Tage vor dem 24. Dezember schmücken wir gemeinsam den Baum, die Jungs bauen mit Papa gemeinsam die Krippe unterm Weihnachtsbaum auf. Alles wird fertig gemacht.

Am heiligen Abend ist unser Wohnzimmer aber immer noch abgeschlossen. Das Christkind braucht schließlich Ruhe zum Arbeiten und vorbereiten. Und es wird nicht gerne gestört… 

Wir gehen gemeinsam als Familie in den Gottesdienst. Wir singen und beten gemeinsam. 

Wenn wir nach Hause kommen, sind alle Lichter im Wohnzimmer an, Musik spielt und die Tür ist ein wenig geöffnet. Unsere Kinder gehen dann nacheinander ins Wohnzimmer, staunen und niemals werden wir als Eltern diese leuchtenden Kinderaugen vergessen. Es ist für uns als Eltern das Schönste, was wir erleben können. Alle Geschenke bleiben dort, wo das Christkind sie aufgestellt hat. An unserem Weihnachtsbaum hängen 8 Schriftrollen, mit Worten vom Christkind an jeden einzelnen von uns. Allerdings stehen keine Namen darauf, jeder nimmt eine Schriftrolle ab und wir sitzen gemeinsam auf unserer Couch und lesen zuerst die Weihnachtsgeschichte. Danach liest jeder die Schriftrolle vor, die er vom Baum genommen hat. Und erst danach werden unsere Geschenke ausgepackt. Es ist ein wildes und buntes Treiben und ich liebe es so sehr…

Mein Mann und ich bereiten zwischendurch das Abendessen zu. Aus unserer eigenen Tradition heraus essen wir jeden heiligen Abend Gänsekeule, Rotkraut, Kartoffelknödel und Maronensauce. Das Dessert ändert sich jedes Jahr auf´s Neue. In diesem Jahr wird unsere „kleine“ Tochter das Dessert zubereiten. Klassische Weihnachtsmusik spielt leise im Hintergrund, während wir miteinander Sprechen, uns gemeinsam Erfreuen, unsere Geschenke bewundern und damit spielen. Eine weitere Tradition ist es, dass es in jedem Jahr ein neues Familienspiel gibt. Und da unser besonderes Kind es immer am liebsten gleich spielen möchte, wird es meist nach dem gemeinsamen Essen gespielt.

Zwischen Abendessen und Dessert singen wir. Oh Tannenbaum, Stille Nacht heilige Nacht, zu Bethlehem geboren, Kling Glöckchen, Alle Jahre wieder, es ist ein Roß entsprungen, leise rieselt der Schnee…

 

Ich wünsche euch allen von Herzen gesegnete Weihnachten, besinnliche und ruhige Feiertage. Lasst eure Herzen sprechen und ihr werdet ein Wunder erleben…

Du hast auch Traditionen für diese magischen Feiertage? Erzähl mir gerne davon.

Deine Jessi 💗

 

Safe the Date

Am Freitag, 13. Juni ist es soweit.

Ich möchte gerne an diesem Tag mit euch die Einweihung meiner Hebammenpraxis feiern. 

Für das leibliche Wohl ist bestens regional gesorgt. 

Auf euer Kommen freue ich mich bereits jetzt schon 

Eure Jessi 

Hi

Ich heiße dich herzlich willkommen auf meinem Blog. 

Hier werden von mir immer wieder in gewissen Abständen Beiträge hochgeladen.

Du hast Interesse an einem besonderes Thema? Kein Problem. Melde dich gerne und ich schaue, ob ich dein Thema als Nächstes aufgreifen kann.

Ich bin schon sehr gespannt, wie du es findest und welche Themen du lesen möchtest.

Deine Jessi 

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